Gerhard Fobe: Web & Development

Anwendungsszenarien für Cloud Computing

Durch einen Kommentar bei Heise wurde ich inspiriert, einmal ein paar Anwendungsszenarien für Cloud aufzuschreiben, die so mit klassischen Hosting/Housing nicht oder nur wesentlich schwerer möglich sind.

Zuerst möchte ich den Begiff „Cloud“ differenzieren:

  1. Cloud in dem Medien
    -> speichern von Daten im Internet oder nutzen von irgendwelchen Webdiensten
    => betrachte ich in diesem Artikel nicht
  2. Cloud in der Lehre
    -> Kombination aus IaaS, PaaS und SaaS. Teilweise noch mit nachgelagerten Services ala *aaS
    => möchte ich in diesem Artikel ein paar Beispiele geben. SaaS betrachte ich nicht, da es schwer abzugrenzen ist

Ohne API ist eine Cloud zwar nutzbar, aber kann nicht ihr Potenzial ausschöpfen. Cloud müssen für mich keine Millarden Rechner sein, das Konzept zählt (gibt ja real auch Cirrocumuluswolken und nicht nur Cumuluswolken).

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Embedded EmotionML in XMPP with RDF

Within my master thesis „Serialisierung von Emotionen in der textuellen Kommunikation“ (serialisation of emotions in the textual communication) I investigate about emoticons like smileys or emojis and the problems of this and other kinds of emotion representations during the interaction in a text based chat. One of the main things I did not know before is the different interpretation of emoticons based on a cultural level of a person. So in Germany the meaning of emoticons is identified mainly with the help of mouth and eyes. Japanese people using emojis most time interprete emoticons mainly with the help of the eyes next to arms. The mouth has little importance in this interpretation. Furthermore there are many other problems based on emoticons, because here is no standardisation. If you are using a graphical representation of an emoticon in a chat, you can see that the graphical representations and even sometimes the textual form is not equal between different messagers. Furthermore people use different kinds of network jargon in the daily communication. But also the network jargon is different in different cultural areas. So all in all there are many possibilities to missunderstand each other, because there are often not the same cultural base and experiences to interprete emotiocons in an equal way. Mehr »

Besondere Zeichen wie Umlaute in Mailheadern und Mailinhalten

E-Mail und Zeichensätze

E-Mails sind eine Errungenschaft aus dem Beginn der Internetzeit, so dass es nicht verwunderlich ist, dass deren Aufbau schon 1982 in einem Standard namens RFC822 standardisiert wurde. Über viele RFCs erfolge eine Weiterentwicklung im Laufe der Jahre, so dass nun RFC5322 der aktuelle Stelle für E-Mails ist. Durch nötige Abwärtskompatibilität besteht aber ein Problem noch immer bzw. kommt im jetztigen Zeitalter, wo sich das Internet über alle Kontinente und Sprachen verteilt hat, erst richtig zum tragen. Alle E-Mails müssen im Zeichensatz US-ASCII verfasst werden und zwar ohne länderspezifische Erweiterungen durch Codepages, wo dann auch die Umlaute wie ä,ö,ü etc. beinhaltet wären. Somit müssen alle Umlaute und besondere Sprachzeichen in eine Hexadezimaldarstellung umgewandelt werden (also alles, was mehr als die 7bit des ASCII benötigen würde um richtig dargestellt zu werden). Dabei muss der Hexadezimaldarstellung ein Gleichheitszeichen (=) vorangestellt werden. Somit wird bspw. ö zu =F6. Doch aufgepasst! Es muss die allgemeine Zeichenkodierung der E-Mail beachtet werden. In deutsch finden dabei zumeist die Zeichenkodierungen ISO 8859 – speziell ISO 8859-1 (mit Umlauten und ß) sowie ISO 8859-15 (auch € vorhanden) – sowie UTF-8, eine gebräuchliche, internationale Zeichenkodierung. In UTF-8 wäre ö das Zeichen U+00F6, welches hexadezimal dann =C3=B6 dargestellt würde.
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