Besondere Zeichen wie Umlaute in Mailheadern und Mailinhalten
E-Mail und Zeichensätze
E-Mails sind eine Errungenschaft aus dem Beginn der Internetzeit, so dass es nicht verwunderlich ist, dass deren Aufbau schon 1982 in einem Standard namens RFC822 standardisiert wurde. Über viele RFCs erfolge eine Weiterentwicklung im Laufe der Jahre, so dass nun RFC5322 der aktuelle Stelle für E-Mails ist. Durch nötige Abwärtskompatibilität besteht aber ein Problem noch immer bzw. kommt im jetztigen Zeitalter, wo sich das Internet über alle Kontinente und Sprachen verteilt hat, erst richtig zum tragen. Alle E-Mails müssen im Zeichensatz US-ASCII verfasst werden und zwar ohne länderspezifische Erweiterungen durch Codepages, wo dann auch die Umlaute wie ä,ö,ü etc. beinhaltet wären. Somit müssen alle Umlaute und besondere Sprachzeichen in eine Hexadezimaldarstellung umgewandelt werden (also alles, was mehr als die 7bit des ASCII benötigen würde um richtig dargestellt zu werden). Dabei muss der Hexadezimaldarstellung ein Gleichheitszeichen (=) vorangestellt werden. Somit wird bspw. ö zu =F6. Doch aufgepasst! Es muss die allgemeine Zeichenkodierung der E-Mail beachtet werden. In deutsch finden dabei zumeist die Zeichenkodierungen ISO 8859 – speziell ISO 8859-1 (mit Umlauten und ß) sowie ISO 8859-15 (auch € vorhanden) – sowie UTF-8, eine gebräuchliche, internationale Zeichenkodierung. In UTF-8 wäre ö das Zeichen U+00F6, welches hexadezimal dann =C3=B6 dargestellt würde.
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Schon lange habe ich mich mit 